Die beiden Hamburger Maklerpools Netfonds und Maxpool bündeln ab sofort ihre Ressourcen bei der IT-Weiterentwicklung. Für die Zusammenarbeit hatte sich Netfonds bereits Anfang August an der Maxpool-Tochter "Maxpool IT & Dienstleistungsgesellschaft mbH" beteiligt, die in diesem Zusammenhang in "Finfire Solutions GmbH" umbenannt wurde und in enger Kooperation weiter betrieben wird.

Ziel der Zusammenarbeit ist die Weiterentwicklung von IT-Systemen, deren Basis unter anderem die von Maxpool entwickelten Systeme "Maxoffice", das interne "DIMAS - Digitales Management System" und das Endkundenportal "Sekretär" bilden. Aus dem Hause Netfonds werden vor allem die Beraterplattform "Fundsware Pro" und die Systeme zur Verwaltung von Wertpapieren in das gemeinsame Projekt eingebracht. Die Zukunft liegt dabei laut einer Pressemitteilung in einfach zu bedienenden Anwendungen, die in weiten Teilen auch auf mobilen Endgeräten zu nutzen sind.  

IT ganz oben auf der Agenda
Die Verbesserung der eigenen IT-Systeme ist schon länger eines der dringlichsten und wichtigsten Themen der Branche – alleine die zunehmende Komplexität der Regulierung hat die Anforderungen an die Tools enorm steigen lassen. Zuletzt hat daher der Münchner Marktführer Fonds Finanz die IT-Schmieden Softfair und Vorfina übernommen. Zudem gab es auch in der Vergangenheit Kooperationen zwischen Pools: Ende 2014 wurde bekannt, dass die Oberurseler BCA im Investmentbereich im Wesentlichen auf die Software des in Erftstadt ansässigen Mitbewerbers Fondsnet zurückgreift (FONDS professionell ONLINE berichtete).

"Die Bündelung der Ressourcen beim Engpassfaktor IT wird unsere Entwicklungsgeschwindigkeit deutlich erhöhen und damit für beide Unternehmen Wettbewerbsvorteile und vor allem für unsere Kunden erhebliche Mehrwerte bringen", sind die Vorstände Karsten Dümmler von Netfonds, sowie Oliver Drewes und Daniel Ahrend von maxpool überzeugt. Sie betonen weiter: "Netfonds und Maxpool haben in wesentlichen Bereichen gleichgerichtete Interessen." (jb)