Die Pannen-Serie bei der Commerzbank reißt nicht ab. Am Dienstag und Mittwoch war der Wertpapierhandel im Internet allenfalls eingeschränkt möglich, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ). Die Störung zog sich über mindestens 36 Stunden und konnte erst am Donnerstag wieder behoben werden, teilte ein Sprecher des Instituts der Zeitung mit.

Die Ursache für die Computer-Panne ist nach wie vor unklar. Die Bank ließ lediglich verkünden, dass sie "mit Hochdruck" an der Behebung der Störung arbeite und entschuldigte sich bei den Kunden für die Unannehmlichkeiten. In den sozialen Medien äußerten sich diese entsprechend verstimmt – schließlich ist es nicht das erste Mal, dass die IT der Bank in die Knie geht.

Pannen an der Tagesordnung
Seit Monaten hat das Institut immer wieder mit solchen Ausfällen zu kämpfen. Im Juni 2019 konnten Kunden zeitweise Daueraufträge und Lastschriften nicht ausführen, auch Überweisungen gingen nicht durch. Damals dauerte es ebenfalls mehrere Tage, bis alle Systeme wieder funktionierten. Ende Juni folgte dann die nächste Panne, als zahlreiche Commerzbank-Kunden mit ihrer Girokarte weder bezahlen noch Geld abheben konnten. Und im Dezember fiel das Wertpapier-System teilweise aus. Damals verkündete die Bank, man könne Aktien telefonisch über seinen Kundenberater ordern. (fp)