Der Arbeitgeberverband der Sparda-Banken und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) haben sich auf einen neuen Vergütungstarifvertrag mit einer Laufzeit von 24 Monaten bis Ende März 2028 sowie eine Modernisierung des Manteltarifvertrages für die Bankmitarbeiter geeinigt. Das teilt der Arbeitgeberverband mit und betont, dass der Tarifabschluss für beide Seiten verlässliche Planungssicherheit bis Ende März 2028 schafft.

Im Detail beinhaltet der neue Tarifvertrag eine Erhöhung der Mitarbeitervergütungen um 3,3 Prozent rückwirkend zum 1. April 2026 und eine weitere Erhöhung um 3,1 Prozent zum 1. April 2027. Ferner bekommen die Mitarbeiter bis zu zwei zusätzliche freie Tage für gesundheitliche Vorsorge und ehrenamtliches Engagement. Auszubildende und Duale Studenten der Sparda-Banken erhalten 100 Euro im Monat mehr sowie künftig ein Deutschlandticket.

"Ausgewogenes Gesamtpaket"
"Mit diesem Tarifabschluss ist es gelungen, ein ausgewogenes Gesamtpaket zu schnüren, das den Interessen unserer Beschäftigten ebenso gerecht wird wie den wirtschaftlichen Möglichkeiten der Sparda-Banken", lässt sich Martin Buch, Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes der Sparda-Banken, zitieren und betont, dass der Tarifabschluss das Ergebnis konstruktiver und verantwortungsvoller Verhandlungen ist.

"Die Beschäftigten erhalten mit diesem Abschluss eine Anerkennung ihrer Leistung. Besonders die zusätzlichen bis zu zwei freien Tage für gesundheitliche Vorsorge und ehrenamtliches Engagement und die Verbesserungen für den Nachwuchs sind wichtige Fortschritte, die wir gemeinsam erreicht haben", ergänzt Stefan Wittmann, Verhandlungsführer auf Seiten von Verdi. (fp)