Nachwuchsbanker können sich freuen – wenn sie bei einer der deutschen Landesbanken angestellt sind. Die Institute haben sich in einem "Nachwuchskräftetarifvertrag" verpflichtet, künftig 80 Prozent ihrer Auszubildenden zu übernehmen. Das berichtet die Nachrichtenagentur "Bloomberg" unter Berufung auf eine gemeinsame Mitteilung der Tarifgemeinschaft Öffentlicher Banken und der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi vom Mittwoch (18.8.).

Demnach erhalten 60 Prozent der "Azubis" ein Angebot der Banken, darunter die BayernLB, LBBW, Helaba, NordLB und Dekabank, zur Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis in Vollzeit. Weiteren 20 Prozent werde ein auf zwölf Monate befristeter Arbeitsvertrag angeboten. Voraussetzung ist ein Notendurchschnitt von jeweils bis zu 2,4.

Anspruch auf Weiterbildung
Der Nachwuchskräftetarifvertrag schließe neben Auszubildenden auch Personen ein, die ein duales Studium absolviert haben. Sie erhalten zur Deckung von Mehrkosten des Studiums neben ihrer Vergütung eine monatliche Studienzulage von 200 Euro. Zudem bekommen alle Nachwuchskräfte einen Anspruch auf Weiterbildung zum Zukunftsthema Nachhaltigkeit. (jb)