Der Robo-Berater Vaamo stellt seine Kooperation mit unabhängigen Finanzberatern auf eine veränderte Basis. Die Frankfurter Gesellschaft hat die Anfang 2017 gestartete Plattform "Ahorn" eingestellt. Über diese hatten die Beratungskunden im Rahmen einer Anlagevermittlung und durch ein Execution-only-Geschäft Zugang zu fünf Vaamo-Modelportfolios erhalten. Anleger können sauf Eigeniniative zu dem Robo wechseln, oder die Berater mit einer Erlaubnis gemäß Paragraf 34 Gewerbeordnung müssen ihnen neue Anlagelösungen vermitteln. Einen entsprechenden Bericht des Branchenportals "Der Neue Finanzberater" hat Vaamo FONDS professionell ONLINE auf Anfrage bestätigt.

Komplett gibt das Frankfurter Unternehmen, das über eine Lizenz gemäß Paragraf 32 Kreditwesengesetz verfügt, die Zusammenarbeit mit 34f-Vermittlern aber nicht auf. Diesen bietet Vaamo an, als Tippgeber zu fungieren. Im Gegenzug erhalten sie je Kunde eine feste Provision.

Steile Lernkurve
Das Ende von Ahorn begründet Thomas Bloch, Geschäftsführer der Sciuridae Vermögensverwaltungs, zu der Vaamo gehört, laut dem Portal "mit Lerneffekten und Rückmeldungen aus der Zusammenarbeit mit Finanzberatern und deren Kunden". So hätten die Kunden häufiger als erwartet bei ihren Vermittlern wegen einer Beratung bei der Portfolioauswahl angefragt. Zudem gelte die Marke Vaamo gilt aufgrund der starken Medienpräsenz als deutlich zugkräftiger als "Ahorn".

Honorarberatern bietet der Online-Vermögensverwaltern zudem eine Beratungskooperation an, heißt es. In deren Rahmen erhalten die Kunden einen Rabatt auf das von Vaamo erhobene Serviceentgelt. Das eigene Honorar müsse der Berater allerdings mit seinen Kunden selbst abklären. Vaamo will darüber hinaus ein neues Angebot für Honorarberater erstellen. "Wir arbeiten an einer integrierten Lösung", stellt Bloch in Aussicht. (jb)