"OLB by Targobank": Die Marken der neu vereinten Bank
Im März 2025 hatte der französische Finanzkonzern Crédit Mutuel angekündigt, über seine Holding Targo Deutschland die Oldenburgische Landesbank kaufen zu wollen. Nun ist die Übernahme abgeschlossen – und es zeichnet sich ab, mit welchen Marken das Institut hierzulande künftig aktiv sein möchte.
Nach dem Abschluss der Übernahme der Oldenburgischen Landesbank (OLB) durch die Targo Deutschland rücken die OLB und die Targobank enger zusammen. Das Privatkundengeschäft soll künftig unter der Marke Targobank laufen, während das Geschäftsfeld Corporate Banking als "OLB by Targobank" am Markt auftreten wird.
Das erklärte eine Targobank-Sprecherin am Freitag (29.5.). Im Private Banking will die Gruppe indes mit der Marke Bankhaus Neelmeyer aktiv sein, einer Tochter der OLB. Das Branchenportal "Finanz-Szene" hatte als erstes darüber berichtet.
Kein größerer Stellenabbau geplant
Isabelle Chevelard, Chefin von Targo Deutschland, hatte vor wenigen Tagen im "Bloomberg"-Interview gesagt, es würden "verschiedene strategische Optionen" für die Marken geprüft. Fest stehe aber, dass die Gruppe bereits heute eine Mehr-Marken-Strategie in Deutschland fahre.
In dem Interview hatte Chevelard auch erklärt, dass sie nach dem OLB-Deal mit keiner größeren Streichung von Arbeitsplätzen rechnet und alle Geschäfte der OLB weiterführen will, darunter die Nische Fußballfinanzierungen. Diese Aussagen hätten weiter Bestand, erklärte die Targo-Sprecherin am Freitag. (fp/Bloomberg)















