Der Finanzvertrieb OVB erzielte im Jubiläumsjahr 2020 nach eigenen Angaben das beste Vertriebsergebnis der 50-jährigen Unternehmensgeschichte: Die Erträge aus Vermittlungen stiegen um 4,9 Prozent auf 270,6 Millionen Euro. Die Zahl der von der OVB in 15 europäischen Ländermärkten betreuten Kunden wuchs um 5,5 Prozent auf knapp vier Millionen. Das OVB-Vertriebsteam konnte auf 5.248 hauptberufliche Finanzvermittler ausgebaut werden. "Trotz der belastenden Einflüsse der Covid-19-Pandemie haben wir unseren Wachstumskurs erfolgreich fortgesetzt und konnten bei allen wesentlichen Kennzahlen – teils deutlich – zulegen", sagt OVB-Vorstandschef Mario Freis.

Der Kernmarkt Deutschland konnte mit den beiden anderen Vertriebs-Regionen nicht ganz Schritt halten. Während in Mittel- und Osteuropa die Erträge aus Vermittlungen um sechs Prozent auf 130,4 Millionen Euro stiegen und in Süd- und Westeuropa (speziell der Schweiz, Spanien, Österreich und Belgien) die Umsätze um 7,6 Prozent auf 78,9 Millionen Euro kletterten, erzielten die Vermittler in Deutschland Erlöse in Höhe von 61,3 Millionen Euro. Das ist ein kleiner Rückgang um 0,4 Prozent im Vergleich zu 2019.

Vermittlerrückgang in Deutschland
Gegen den Trend sank auch die Zahl der Vermittler in Deutschland um 4,1 Prozent auf 1.242 Personen. Bei den Kunden gab es einen Rückgang um 0,6 Prozent auf 609.432. Allerdings stieg das operative Ergebnis (Ebit) um 2,6 Prozent auf 8,1 Millionen Euro. Auf Konzernebene steht ein Ebit von 14,9 Millionen Euro in den Büchern (+ 5,7%). Das Konzernergebnis beläuft sich auf 10,5 Millionen Euro nach 11,0 Millionen Euro 2019. "OVB steigerte im Jubiläumsjahr den Umsatz, das Ergebnis und den operativen Cashflow. Das ist ein betriebswirtschaftlich solides Fundament, um die in unserer Strategie festgelegten Ziele zu erreichen", so Finanzvorstand Frank Burow.

Für 2021 rechnet die OVB mit einem leichten Anstieg der Erträge aus Vermittlungen gegenüber 2020. "Das operative Ergebnis sollte stabil auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2020 auslaufen. Dabei bestehen weiterhin Unsicherheiten durch die heute noch nicht absehbaren Folgen einer anhaltenden Ausbreitung der Covid-19-Pandemie", heißt es in der Mitteilung. (jb)