Die SaarLB und die Frankfurter Bankgesellschaft kooperieren bei der Betreuung vermögender Privat- und Firmenkunden. Hierfür hat die Frankfurter Bankgesellschaft am 1. April ein Büro in den Saarbrücker Räumlichkeiten der Landesbank eröffnet, wie die "Privatbank der Sparkassen" mitteilt.

Die SaarLB wird den Private-Banking-Kunden empfehlen, ihre Vermögen künftig durch die Frankfurter Bankgesellschaft betreuen zu lassen. "An den vertrauten Ansprechpartnern vor Ort ändert sich für die Private-Banking-Kunden nichts: Sie werden weiterhin vor Ort in Saarbrücken von ihren bisherigen Beratern betreut – diese wechseln ins Wealth Management der Frankfurter Bankgesellschaft", teilen die beiden Institute mit. Die SaarLB biete diesen Kunden weiterhin Leistungen rund um Liquidität, Zahlungsverkehr sowie das Finanzierungsgeschäft an, um das Portfolio der Frankfurter Bankgesellschaft abzurunden.

Kooperierende Institute erhalten Teil der Vermögensverwaltungsgebühr
Die Frankfurter Bankgesellschaft bietet Instituten aus der Sparkassenwelt an, Private-Banking-Dienstleistungen zu übernehmen. Die Bank, eine Tochtergesellschaft der Helaba, gewinnt ihre Kunden ausschließlich über Empfehlungen dieser Partnerunternehmen. Dafür leitet die Frankfurter Bankgesellschaft einen Teil der Vermögensverwaltungsvergütung an die Sparkassen weiter.

"Die SaarLB und unser Haus ergänzen sich in ihrem Angebot für vermögende Kunden und Familienunternehmer komplementär", lässt sich Holger Mai, der Chef der Frankfurter Bankgesellschaft, in der Pressemitteilung zitieren. "Aus der verstärkten Zusammenarbeit und der räumlichen Nähe ergeben sich erhebliche Synergiepotenziale für die Sparkassen in der Region, die SaarLB und die Sparkassen-Finanzgruppe bei der ganzheitlichen Betreuung ihrer vermögenden Kunden." (bm)