Vor dem Landgericht Darmstadt beginnt am 20. Oktober der Prozess gegen zwei Verantwortliche des insolventen Goldhändlers PIM, berichtet das "Handelsblatt". Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen in ihrer Anklage schweren Betrug vor. Weitere Verhandlungstermine sind bis in den April kommenden Jahres vorgesehen.

Bei den Gold-Investments, die PIM Kleinanlegern anbot, besteht der Verdacht, dass Zinszahlungen an frühere Kunden mit Geldern neu angeworbener Kunden bedient worden seien, schreibt das Handelsblatt. Nach der Razzia im September vergangenen Jahres meldete PIM Gold Insolvenz an. Rund 8.000 Gläubiger fürchten seither um etwa 160 Millionen Euro. (tw)