Quirion, der digitale Vermögensverwalter der Quirin Privatbank, verwaltete Ende 2021 rund 1,2 Milliarden Euro. Das entspricht einem Zuwachs um 104 Prozent zum Vorjahr, teilt das Berliner Institut mit. Circa 500 Millionen Euro davon entfallen auf Nettomittelzuflüsse – ein Plus von 150 Prozent im Vergleich zu 2020. Auch die Zahl der betreuten Kunden stieg deutlich, und zwar um 76 Prozent auf etwa 45.000.

Der Robo-Berater trug damit signifikant zum Wachstum der Bank bei. Ende 2021 betreute das Institut eigenen Angaben zufolge rund 6,5 Milliarden Euro von 56.000 Kunden. Das entspricht einem Plus von 33 Prozent respektive 56 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch der Gewinn legte deutlich zu, und zwar von 4,3 auf 12,1 Millionen Euro. "Das ist das höchste jemals erzielte Geschäftsergebnis des auf unabhängige Beratung spezialisierten Hauses", heißt es in einer Pressemitteilung.

"Quirin und Quirion eng verzahnen"
"Mit unserer Strategie, die beiden Marken Quirin und Quirion möglichst eng zu verzahnen, gehören wir zu den wenigen Finanzinstituten, die ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell vorweisen können", lässt sich Quirin-Vorstandschef Karl Matthäus Schmidt in der Mitteilung zitieren. "Und das Beste daran: Wir leben es bereits überaus erfolgreich, wie das Geschäftsergebnis 2021 zeigt." (bm)