Die Berliner Quirin Bank hat ihre Online-Vermögensverwaltung Quirion "multibankingfähig" gemacht. Daher kann der "Robo-Berater" zum einen mit einem oder mehreren Girokonten verknüpft werden, sodass Anleger auch über die Quirion-App einen Überblick über ihre Finanzen erhalten. Zum anderen macht es die neue Funktion des "Autopiloten" technisch möglich, Liquiditätsüberschüsse für die Gedanlage freizugeben.

Der Autopilot ist nach Angaben der Bank ist ein variabler Sparplan, der automatisch einmal im Monat frei verfügbare Liquidität vom Girokonto in die gewählte Anlagestrategie bei Quirion investiert. Der Nutzer legt dafür einen Betrag fest, der höchstens auf dem Girokonto verbleiben soll. Die Autopilot-Funktion prüft vor dem nächsten Gehaltseingang, ob ein über diesem Wert liegender Betrag vorhanden ist, den er dann automatisch anlegt. 

Erster Robo mit Autopilot
"Mit dem Multibanking-Ansatz bauen wir die Quirion-App für unsere Kunden zum Dreh- und Angelpunkt in Sachen 'persönlichen Finanzen' aus", sagt Quirion-Vorstandschef Martin Daut. "Unsere dynamische Form des Sparplans ist eine Funktion, die so noch kein anderer Robo-Advisor anbietet – und die man auch bei den großen Banken und Brokern vergeblich sucht. Für die Anbindung der Drittkonten setzt der Robo auf den Banking-as-a-Service-Provider Banksapi. (jb)