Rheinische Volksbanken planen Zusammenschluss
Bei Fusionen im genossenschaftlichen Bankenlager schließt sich oft eine kleinere Bank einem größeren Partner an. Im Rheinland gehen jetzt jedoch zwei Mini-Banken zusammen.
Die Brühler Bank plant, mit der Volksbank Dünnwald-Holweide, die im Kölner Osten beheimatet ist, zu fusionieren. Bei Bilanzsummen von 269 Millionen Euro in Brühl und 219 Millionen Euro in Köln kann man von einer Fusion auf Augenhöhe sprechen. Die neu entstehende Köln-Brühler Bank gehört jedoch in Deutschland immer noch zu den kleineren Instituten. Zusammen kommt man auf rund 70 Mitarbeiter, von denen keiner seinen Arbeitsplatz verlieren soll.
Zeitplan
Im April und Mai dieses Jahres soll es Informationsformate für die Vertreterinnen und Vertreter beider Banken sowie die Vorstellung und Diskussion des Verschmelzungsvertrags geben. Die Gremienbeschlüsse erfolgen dann im Juli 2026. Für den Herbst ist die juristische und technische Fusion mit der IT-Zusammenführung geplant. Aus bilanztechnischen und organisatorischen Gründen gilt die Fusion rückwirkend zum 1. Januar 2026.
Führungsgremium
Derzeit gehören dem Vorstand der Volksbank Dünnwald-Holweide Marc Smolarek und Stefan Eich an. In Brühl lenken der Vorstandsvorsitzende Heinz-Jürgen Held sowie Frank Schwarze die Geschicke der Bank. Über die Besetzung des zukünftigen Vorstands ist noch nichts bekanntgegeben worden. (mh)














