Der Robo-Berater Ginmon möchte nicht nur in Deutschland, sondern international wachsen. Dafür kann das Fintech auf Kapital in siebsenstelliger Höhe zurückgreifen, das es in einer Finanzierungsrunde unter Beteiligung des Londoner Venture Capital Fonds, Passion Capital, eingesammelt hat. Weiter soll das frische Geld in die Weiterentwicklung der Technik fließen, wie das Frankfurter Start-up in einer Pressemitteilung schreibt.

Aber nicht nur der Ausbau der Technik steht auf dem Programm, auch das Team soll vergrößert werden: "Neben Softwareentwicklern werden wir auch in den Bereichen Marketing und Produktentwicklung verstärkt Personal einstellen", erklärt Gründer und Geschäftsführer Lars Reiner.

Robo-Berater mit kooperierenden Beratern
Ginmon setzt, ähnlich wie die Mitbewerber Vaamo oder Easyfolio, auf eine automatisierte, standardisierte Portfolio-Verwaltung basierend auf börsengehandelten Indexfonds. Dabei wendet sich das Unternehmen mit einer Erlaubnis gemäß Paragraf 34f Gewerbeordnung nicht nur direkt an Endkunden, die online auf der Ginmon-Webseite investieren. Finanzvermittler können weniger profitable Kunden an das Start-up weiterleiten. Im Gegenzug erhalten sie die Hälfte der zehnprozentigen Erfolgsgebühr, die Ginmon Kunden auf den erzielten Gewinn aus der Vermögensanlage aufschlägt.(jb)