Die Quirin Bank wird ihren hauseigenen Robo-Berater "Quirion" auf eigene Füße stellen. Die auf Honorarberatung spezialisierte Bank hat für die Geschäftseinheit eine Erlaubnis gemäß Paragraf 32 Kreditwesengesetz (KWG) für die Anlagevermittlung, Anlageberatung, Abschlussvermittlung und Finanzportfolioverwaltung erhalten. Noch im ersten Quartal 2018 soll der Online-Vermögensverwalter, der nach eigenen Angaben im laufenden Monat die Schwelle von 100 Millionen Euro an verwaltetem Vermögen überschritten hat, in eine eigene Gesellschaft überführt werden.

Diese Quirin-Bank-Tochter wird voraussichtlich unter dem Namen Quirion AG firmieren. "Die rechtliche Verselbstständigung ist keine strategische Herauslösung aus der Bank. Ganz im Gegenteil – an den Vorteilen und Synergien, die wir mit Quirion aus der Bank heraus erzeugt haben, halten wir trotz der Verselbständigung strategisch weiter fest", teilte eine Sprecherin der Bank auf Anfrage von FONDS professionell ONLINE mit. 

"Voraussetzung für weiteres Wachstum"
Ziel des Schrittes sei es, Quirion "auf Augenhöhe zu den Mittbewerbern zu positionieren", die zumeist über eine Erlaubnis gemäß Paragraf 32 KWG verfügen. "Somit schaffen wir die Voraussetzung für weiteres Wachstum für Quirion durch unsere Preisführerschaft im deutschen Markt den Kunden gegenüber", heißt es von dem Berliner Geldinstitut weiter. (jb)