Die auf Honorarberatung spezialisierte Quirin Bank ist erfolgreich ins laufende Geschäftsjahr 2019 gestartet. Vor allem die Entwicklung der Mittelzuflüsse und der Neukunden beim hauseigenen Robo Quirion lasse ein sehr gutes Jahr erwarten, heißt es in einer Presseaussendung.

Nach eigenen Angaben konnte Quirion 2018 in Summe 2.800 Neukunden gewinnen. 2019 sind es per Ende Mai bereits 3.500 neue Anleger. Ausgehend von der Gesamtkundenzahl von 5.400 zum Jahreswechsel entspreche das einem Neukundenzugang von 65 Prozent. Insgesamt hat Quirion aktuell rund 9.000 Kunden und verwaltet für diese 240 Millionen Euro – 80 Millionen Euro mehr als Ende 2018. Marktführer Sacalable mit mehr als eine Milliarde Euro, Cominvest (400 Mio. Euro) und Liqid (300 Mio. Euro) liegen aber weiter vor dem Quirin-Bank-Ableger.

Das durchschnittliche Vermögen pro Kunde sank aber im Vergleich zu Ende 2018 von 30.000 auf rund 26.700 Euro. 2017 betrug das Durchschnittsvermögen sogar noch 41.000 Euro. Ob das an den letztjährigen Kurseinbrüchen liegt oder ob neue Kunden nur kleinere Beträge investieren, geht aus der Meldung nicht hervor.

Gesamtes verwaltetes Vermögen von knapp 3,8 Milliarden Euro
Insgesamt konnte das Geldinstitut 2019 Nettomittelzuflüsse in Höhe von 136 Millionen Euro generieren. Verlaufe das restliche Jahr ähnlich erfolgreich, werde das selbstgesteckte Jahresziel von 300 Millionen Euro nochmals übertroffen. Damit lägen die Zuflüsse im laufenden Geschäftsjahr deutlich über denen der beiden sehr erfolgreichen Vorjahre (2017: 267 Mio. Euro, 2018: 220 Mio. Euro), so die Bank. 

"Trotz turbulenter Märkte insbesondere zu Beginn und zum Ende des Geschäftsjahres 2018 ist es uns gelungen, an das Rekordniveau von 2017 anzuknüpfen", erklärt Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank. "Und diese Entwicklung setzen wir auch 2019 fort." Über beide Marken hinweg betreut die erste Honorarberaterbank Deutschlands per Ende Mai 2019 etwa 18.400 Kunden mit einem verwalteten Vermögen von 3,781 Milliarden Euro. (jb)