Mensch oder Maschine: Wer vermehrt das Vermögen von Anlegern besser? Unternehmensstrategen aus dem Banken- und Asset-Management-Lager beantworten die Frage zunehmend mit einer Gegenfrage: Wieso eigentlich "oder"?

Neben ihrem etablierten Sortiment für den herkömmlichen und den etwas üppigeren Geldbeutel starten bekannte Player deshalb gerade in jüngster Zeit unter neuen Marken eigene "Robo"-Versuchsballons – und halten sich selbst diskret im Hintergrund. Für Berater und Anleger lautet daher die eigentliche Frage: Wer gehört zu wem?

Antworten gibt die aktuelle Branchenschau von FONDS professionell ONLINE, deren zweiten Teil wir hier vorstellen (den ersten können Sie hier nachlesen) – wobei sich vor allem eins zeigt: Gerade im Lager der traditionellen Finanzdienstleister ist die Lust an weiteren Neugründungen groß. Während die Fintech-Szene in Sachen "Robos" eine kleine Pause einlegt, scheint das Gründerfieber bei klassischen Branchenvertretern ungebrochen. Wer das Rennen um renditesuchende Kundengelder am Ende für sich entscheidet, bleibt vorerst offen – und für Beobachter schwer zu beurteilen.

Denn eines haben die Robo-Ableger herkömmlicher Finanzunternehmen und die digitalen Herausforderer der Start-up-Gegenseite gemeinsam: Selbstverständlich scheinende Angaben zum verwalteten Vermögen, zur Kundenanzahl oder erst recht zu betriebswirtschaftlichen Erfolgsindikatoren machen beide so gut es geht zur Geheimsache.

FONDS professionell ONLINE listet im vorliegenden zweiten Teil auf, welche Robo-Berater Abkömmlinge etablierter Banken oder Vermögensverwalter sind. (jb/ps)