Aus Berlin kommt der jüngste Robo-Berater der Republik: Wevest Capital. Der Vermögensverwalter mit einer Lizenz gemäß Paragraf 32 Kreditwesengesetz möchte neben einem digitalen Abschluss auch eine persönliche Beratung anbieten – wenn die Anlagesumme stimmt. Depotbank ist die Baader Bank.

"Viele der neuen Fintech-Angebote sind auf eine vollständig digitale Vermögensanlage ausgelegt. Bei Wevest Capital haben wir uns ganz bewusst dagegen entschieden, einen reinen digitalen Service anzubieten, denn wir wissen um die Bedeutung der persönlichen Komponente", äußert sich Björn Siegismund, Anlagechef der Gesellschaft. "Wir sehen, dass die traditionelle Vermögensverwaltung nicht mehr vollumfänglich den heutigen Bedürfnissen vieler Anleger entspricht. Andererseits fühlen sich vor allem vermögende Anleger von den vollständig digitalen Angeboten der Robo-Advisor nicht abgeholt.“

Der Robo bietet eigenen Angaben zufolge drei Anlagevarianten: Ein "Allwetter-Portfolio" auf ETF-Basis für eine jährliche Gebühr in Höhe von 0,85 Prozent des Investmentvolumens und ein "Wertspeicher-Portfolio" für 1,45 Prozent jährlich, das in ETFs und aktive Fonds investiert. Beim Premium-Angebot ab 500.000 Euro aufwärts gibt es ein individuelles Portfolio nebst persönlicher Beratung. Die Kosten liegen zwischen 0,6 und 0,95 Prozent jährlich, abhängig vom Volumen. (jb)