Die Santander Bank plant, die Zahl ihrer Beschäftigten in Deutschland bis Ende kommenden Jahres von aktuell rund 2.850 auf etwa 2.500 zu verkleinern. Der Stellenabbau betrifft insbesondere die Verwaltung in der Zentrale in Mönchengladbach, berichtet die "Rheinische Post". In "geringem Umfang" würden auch in der Verwaltung am Frankfurter Standort Planstellen gestrichen.

Noch in diesem Jahr sollen entsprechende Gespräche mit den Mitarbeitern geführt werden, heißt es in dem Bericht. Die Bank wolle die natürliche Fluktuation nutzen sowie Vorruhestandsregelungen und andere Programme für ausstiegswillige Mitarbeiter anbieten.

Kein Abbau in den Filialen vorgesehen
"Unser Anspruch ist, Santander für unsere Kunden zu einer modernen Omni-Channel-Bank weiter zu entwickeln", zitiert die Zeitung einen Firmensprecher. Strukturen und Prozesse sollen analysiert und digitalisiert werden. In den Filialen und Vertriebscentern sei kein Stellenabbau geplant.

Bereits im Juli 2017 hatte die Bank ein drastisches Sparprogramm eingeleitet. Damals wurde verkündet, in den kommenden Jahren 100 Filialen schließen zu wollen (FONDS professionell ONLINE berichtete). (bm)