Das Zürcher Geldhaus Maerki Baumann & Co. will seine Geschäftstätigkeit in Deutschland ausbauen. Bisher bedient die Privatbank lediglich einige deutsche Vermögensverwaltungskunden. Nun wollen die Eidgenossen ihre Leistungen auch in der Bundesrepublik selbst anbieten, zunächst im Rheinland, der Rhein-Main-Neckar-Region sowie den Großräumen Hamburg, Stuttgart und München. "Als größte Volkswirtschaft Europas ist Deutschland ein sehr interessanter Markt für unsere Privatbank", sagt Stephan Zwahlen, Vorsitzender der Geschäftsleitung.

Maerki Baumann, gegründet im Jahr 1932, befindet sich im Besitz der Zürcher Familie Syz. Bisher bietet das Institut seine Dienstleistungen ausschließlich aus der Schweiz heraus an. Das soll sich nun offenbar ändern. Kunden in Deutschland will die Bank klassische Beratung bieten, modulare Anlagelösungen und eine Vermögensverwaltung mit individuellen Schwerpunkten wie Nachhaltigkeit oder Schweizer Aktien.

Mit Kryptos in die Zukunft
Das Traditionshaus legt Wert darauf, nicht als altbacken wahrgenommen zu werden. Man sei zukunftsorientiert und aufgeschlossen für moderne Technologien, betont Zwahlen. So sei Maerki Baumann auf seinem Heimatmarkt seit längerem in der Lage, Kryptowährungen zu handeln und zu verwahren. "Wir streben danach, für unsere Kundinnen und Kunden rechtzeitig passende Angebote für wichtige Zukunftsthemen zu entwickeln, etwa im Bereich digitaler Vermögenswerte", sagt Zwahlen. (fp)