Die auf Wandelanleihen und Absolute-Return-Strategien spezialisierte Gesellschaft Fisch Asset Management hat im vergangenen Jahr das verwaltete Vermögen auf 9,8 Milliarden Euro gesteigert. Dies teilte das in Zürich ansässige Haus mit. Grund seien "substanzielle Zuflüsse" sowie die gute Wertentwicklung der Fonds gewesen. Ende 2018 hatten die Schweizer 8,8 Milliarden Euro verwaltet. Das von den Brüdern Kurt und Pius Fisch gegründete Haus feierte 2019 zudem sein 25-jähriges Bestehen.

Zum Jubiläum gönnt sich die Gesellschaft ein neues Portfoliomanagement-System. Dabei sei die hauseigene Entwicklung durch ein "branchenführendes" System ersetzt worden. Die neue Software verknüpfe nun Portfoliomanagement, Handel, Risikomanagement und Reporting. "Die Einführung des neuen Portfoliomanagementsystems hat unsere Abläufe bereits merklich verbessert", berichtet Firmenchef Juerg Sturzenegger. "Zusätzlich haben wir auf dieser Basis nun die Möglichkeit, mit der Entwicklung neuer Tools unsere Dienstleistungen zu optimieren und gezielt weiterzuentwickeln."

Ab in die Cloud
Zudem verlagerte das Haus einen Großteile der Systeme und Software-Dienstleistungen in eine Computer-Datenwolke. "Die Cloud-Lösung erhöht insbesondere unsere Flexibilität und Geschwindigkeit. So können wir beispielsweise Anlageideen schneller und flexibler modellieren", erläutert Sturzenegger, der das Haus nach dem Weggang seines Co-Geschäftsführers Philipp Good alleine lenkt.

Insgesamt sieht Sturzenegger sein Haus gut gerüstet. "Auch für 2020 gehen wir von einer anhaltenden Nachfrage nach Wandel- und Unternehmensanleihen sowie Absolute-Return-Lösungen aus", so Sturzenegger. "Wir sind zudem dank der optimierten Infrastruktur gut aufgestellt, um davon profitieren zu können." (ert)