Die Sparda-Banken Augsburg, Baden-Württemberg, Hessen, München, Nürnberg, Ostbayern und West arbeiten in Sachen IT zukünftig mit dem französischen Dienstleister Sopra Steria zusammen. Die sieben genossenschaftlichen Institute, die zusammen über 2,5 Millionen Kunden verfügen, vereinbarten eine langfristige Partnerschaft mit dem internationalen IT-Unternehmen, die bis zum Jahr 2032 laufen soll.

Die Vereinbarungen beinhalten die Gründung einer neuen Gesellschaft am Standort Nürnberg mit dem Namen "Sopra Financial Technology", die mit der bestehenden Informatikgesellschaft der Spardabanken, der SDV-IT eG, verschmolzen wird. Das Personal der SDV-IT, das rund 300 Mitarbeiter umfasst, soll übernommen werden. An der neuen Gesellschaft wird Sopra Steria die Mehrheit von 51 Prozent übernehmen, die genossenschaftlichen Banken besitzen die übrigen 49 Prozent. Über die Vertragslaufzeit bis 2032 soll das Unternehmen laut Pressemitteilung des Verbandes der Spardabanken einen kumulierten Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro erwirtschaften.

Die neue Gesellschaft soll vor allem das Kernbankensystem der Institute modernisieren und neue Services implementieren. "Mit dieser Kooperation stellen wir für die sieben Sparda-Banken sehr gute IT-Dienstleistungen zu bezahlbaren und verlässlich planbaren Konditionen für die nächsten Jahre sicher“, so der Vorstandsvorsitzende der Sparda-Bank Baden-Württemberg, Martin Hettich. (mh)