Viele Deutsche mögen Bargeld, das Land gehört bekanntlich weltweit zu den Spitzenreitern bei der alltäglichen Nutzung von Geldscheinen und –münzen. Dennoch ist auch hierzulande das bargeldlose Bezahlen weiter auf dem Vormarsch – auch dank Corona. Das zeigt eindrücklich das Beispiel der Sparkasse Hannover.

Das Kreditinstitut bietet bislang an 39 Standorten Schalterdienste zur Ausgabe von Bargeld, Fremdwährungen und auch Edelmetallen an. Künftig soll das Angebot aber nur noch bei 20 Filialen bestehen, wir die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" (HAZ) meldet. Bis 2025 soll die Zahl der Standorte mit Kassenservice sogar auf 14 reduziert werden, so die Zeitung. 

Zahlungen mit Karten nehmen zu
"Der Bargeldbedarf geht seit Jahren kontinuierlich zurück. Die Anzahl der Zahlungen mit Karten wächst dementsprechend. Für den verbleibenden Bargeldbedarf nutzen immer mehr Kunden unsere Geldautomaten an 95 Standorten in der Region. Das merken wir deutlich an der rückläufigen Nutzung unserer Kassen", begründet Regionaldirektorin Süd/Ost Andrea Kursawe die Veränderung gegenüber der HAZ.

Sie betont weiter, dass dieser Schritt nicht direkt mit der Covid-19-Pandemie zusammenhängt, wenngleich diese den Trend zum bargeldlosen Bezahlen spürbar verstärkt hat. (jb)