Diesmal hat das Sparkassenlager kein Problem mit der geplanten Fusion: Sowohl die Sparkasse Holstein als auch die Sparkasse Südholstein sind öffentlich-rechtlich organisiert. Es handelt sich um einen Zusammenschluss auf etwa gleicher Augenhöhe. Die Sparkasse Holstein weist eine Bilanzsumme von rund 7,4 Milliarden Euro, der südliche Nachbar etwas über 6 Milliarden Euro, aus.

Die Träger der beiden Institute wollen im zweiten Quartal 2022 formal über das Zusammengehen entscheiden. Es ist geplant, dass das neue Institut dann 2023 an den Start gehen soll. Laut Presseaussendung sind keine betriebsbedingten Kündigungen für die derzeit rund 1.900 Mitarbeiter geplant. Auch alle bisherigen Filialstandorte der beiden Institute sollen erhalten bleiben. Das fusionierte Institut wäre mit einer kumulierten Bilanzsumme von rund 13,4 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Schleswig-Holstein. (mh)