Beschäftigte der Commerzbank, die sich für einen beschleunigten Endspurt im Job entscheiden, werden belohnt: 30.000 Euro erhalten diejenigen, die sich für den Vorruhestand entscheiden. Wer in eine Vertragsaufhebung einwilligt, dem winkt sogar die sogenannte "Sprinterprämie" in Höhe von 60.000 Euro.

Hintergrund des Freiwilligenprogramms, das Mitarbeiter für die Bereitschaft zum schnellen Abschied bezahlt, ist der Sparkurs der Bank. Der Vorstand um Konzernchef Manfred Knof plant, bis Ende 2024 weltweit Tausende Stellen zu streichen. Vor allem soll das über Altersregelungen wie Altersteilzeit oder Vorruhestand geschehen. "Wir sind auf einem guten Weg, den Stellenabbau möglichst sozialverträglich umzusetzen", zitiert die "Deutsche Presse-Agentur" (DPA) Personalvorständin Sabine Schmittroth.  

Transformation vorantreiben
Ein knappes Drittel der Führungspositionen soll laut Informationen der DPA gestrichen werden. Im Mai dieses Jahres war mit Blick auf den geplanten Stellenabbau ein Rahmensozialplan vereinbart worden. Die Verhandlungen mit dem Gesamtbetriebsrat zur Umsetzung der "Strategie 2024" seien erfolgreich abgeschlossen, hieß es am Freitag vergangener Woche. "Jetzt können wir die Transformation weiter zügig und mit voller Kraft vorantreiben", sagte Konzernchef Knof. (fp)