Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat mit der Sparda-Bank Berlin in der dritten Verhandlungsrunde einen Abschluss in den Entgeltverhandlungen für die Bank in Ostdeutschland erzielt. Die Vereinbarung sieht rückwirkend ab dem 1. April 2026 vier Prozent mehr Gehalt vor, zum 1. April 2027 ist ein weiteres Plus von drei Prozent geplant.

Hinzu kommen 150 Euro brutto mehr im Monat für die Auszubildenden. "Außerdem erhalten Beschäftigte einen Tag zusätzlichen Urlaub für ihr demokratisches Engagement im Betrieb", teilt die Gewerkschaft mit. Die Laufzeit geht bis zum 30. Juni 2028.

"Spürbare Erleichterung für die Belegschaft"
"Wir sind als Gewerkschaft sehr zufrieden und sehen den Abschluss im Osten als gute Grundlage für die nachfolgenden Gespräche mit dem Verband der Sparda-Banken für die zehn weiteren Verbünde der Sparda-Banken im Westen Deutschlands", sagt Verdi-Verhandlungsführer Stefan Wittmann.

Das gelte auch mit Blick auf weitere Leistungen: Alle Beschäftigten erhalten im Dezember dieses Jahres eine Einmalzahlung von 1.000 Euro netto. Die Zahlung erfolgt pro Kopf, unabhängig von der wöchentlichen Arbeitszeit. "Dies ist eine spürbare Erleichterung für die Belegschaft, da die Zahlung unabhängig vom individuellen Einkommen die aktuellen Belastungen der Beschäftigten anerkennt", betont der Gewerkschafter.

"Erwarten konstruktive Gespräche"
Des Weiteren vereinbarten die Gewerkschaft und die Arbeitgeber, im Herbst Vereinbarungen zu Altersteilzeit und betrieblicher Altersvorsorge zu treffen. "Nach den erfolgreichen Manteltarifverhandlungen und den jetzt erfolgreich beendeten Lohnverhandlungen erwarten wir dann auch im dritten Schritt konstruktive Gespräche zur betrieblichen Altersvorsorge und Altersteilzeit", so Wittmann. (fp)