Tarifrunde 2026: Gewerkschaft stellt Forderungen an Deutsche Bank
Der Deutschen Bank geht es gut, auch die Mitarbeiter sollen davon profitieren. Der Deutsche Bankangestellten-Verband (DBV) möchte für die Angestellten mit dem Entgelttarifvertrag der Postbank ein Plus von sieben Prozent beim Gehalt durchsetzen.
Der Deutsche Bankangestellten-Verband (DBV) fordert angesichts der guten Entwicklung bei der Deutschen Bank in der kommenden Tarifrunde 2026 eine angemessene Erfolgs-Beteiligung für die Angestellten in den Betrieben und Servicegesellschaften des Deutsche-Bank-Konzerns, die dem Entgelttarifvertrag (ETV) Postbank unterliegen.
Daher teilte die Gewerkschaft mit, die entsprechenden Tarifverträge für die Deutsche Bank zum 31. März 2026 zu kündigen. "Wir verhandeln auf der Grundlage unter anderem von sieben Prozent Gehaltsplus, mindestens jedoch 350 Euro, für die Kopplung der Azubi-Vergütungen an das Niveau des Tarifvertrags privates Bankgewerbe, für die Verlängerung des Kündigungsschutzes bis Ende 2030 und für Standortgarantien", heißt es in der Mitteilung des DBV.
Bisher letzte Tarifverhandlungen im Sommer 2024
Damit wird es im laufenden Jahr wieder Tarifverhandlungen mit der Arbeitgeberseite geben. Im Sommer 2024 hatte sich der DBV mit dem Arbeitgeberverband des privaten Bankgewerbes auf einen Tarifvertrag für die Angestellten der Privatbanken geeinigt, der unter anderem ein Gehaltsplus von zunächst 5,5 Prozent ab August 2024 vorsah. (fp)














