Bei Kunden der Onlinebank DKB ist es zu Fehlbuchungen auf ihren Girokonten gekommen. Dies berichten diverse Medien, darunter das "Handelsblatt" und die "Süddeutsche Zeitung". "Diese Buchungen sind von Anfang Oktober 2022, sie wurden fehlerhaft erneut ausgeführt", erklärte die DKB dem "Handelsblatt" zufolge. Daher seien sowohl Geldausgänge als auch Eingänge irrtümlich doppelt gebucht worden. 

Die Bank hatte am Freitagmorgen (4.11.) gegenüber der Agentur "dpa" auf eine "technische Störung" verwiesen. Am Abend desselben Tages erklärte die DKB, die Rückbuchungen seien bereits veranlasst worden. Kunden, die aufgrund von zweifach gebuchten Geldausgängen in den Dispo gerutscht seien, würden dafür selbstverständlich keine Zinsen berechnet. Wie die "Süddeutsche Zeitung" schreibt, seien bis Sonntagmittag (6.11.) bereits alle doppelt abgebuchten Beträge wieder zurückgebucht worden.

Hotline überlastet
Auf dem Portal "Alle Störungen" hatten DKB-Kunden zuvor berichtet, dass sie mehrere Zweifachbuchungen auf ihrem Girokonto verzeichnen mussten und teils im Minus gelandet seien. Zudem sei die Hotline der Bank überlastet gewesen. 

Die DKB habe betont, die Probleme seien nicht durch ihren IT-Dienstleister verursacht worden, so das "Handelsblatt". Dieser ist das Sparkassen-Unternehmen Finanz Informatik (FI) sowie dessen Tochter FI-TS. Das Kernbankensystem der DKB läuft der Zeitung zufolge über die FI selbst. Für die IT von Website und App der DKB sei die FI-TS zuständig. (am)