Das Financial Stability Board (FSB) mit Sitz in Basel veröffentlicht jährlich eine Liste der für das globale Finanzsystem besonders systemrelevanten Banken. Ein zentrales Kriterium ist die weltweite Vernetzung der Institute: Je stärker eine Bank geschäftlich mit internationalen Partnern verflochten ist, desto gravierender wären die Folgen eines Ausfalls für das globale Finanzsystem.

Die aktuelle Einstufung für 2025 umfasst 29 Banken, die in fünf "Gefährdungskategorien" rund um den Globus eingeteilt werden. Für jede Kategorie empfehlen die Stabilitätswächter einen zusätzlichen Eigenkapitalpuffer.

Im Vergleich zur Vorjahresliste der G-SIBs sind zwei Banken in eine höhere Kategorie aufgestiegen: Bank of America sowie die Industrial and Commercial Bank of China wechselten von Kategorie zwei in Kategorie drei. Eine Bank wurde herabgestuft: Die Deutsche Bank befindet sich nun statt in Kategorie zwei in Kategorie eins. In der höchsten Kategorie – mit einem empfohlenen zusätzlichen Eigenkapitalpuffer von 3,5 Prozent – befindet sich auch in diesem Jahr kein einziges Institut. (mb)

Die 29 systemrelevantesten Banken weltweit

KategorieBank
 5 (3,5 Prozent zusätzlicher Kapitalpuffer)
 4 (2,5 Prozent zusätzlicher Kapitalpuffer)JP Morgan Chase
 3 (2,0 Prozent zusätzlicher Kapitalpuffer)Citigroup
 HSBC
 Bank of America
 Industrial and Commercial Bank of China
 2 (1,5 Prozent zusätzlicher Kapitalpuffer)Barclays
 BNP Paribas
 Goldman Sachs
 Bank of China
 Mitsubishi UFJ FG
 Agricultural Bank of China
 UBS
 Groupe Crédit Agricole
 China Construction Bank
 1 (1,0 Prozent zusätzlicher Kapitalpuffer)Groupe BPCE 
 Bank of Communications (BoCom)
 ING
 Mizuho FG
 Morgan Stanley
 Royal Bank of Canada
 Santander
 Société Générale
 Standard Chartered
 State Street
 Sumitomo Mitsui FG
 Toronto Dominion
 Bank of New York Mellon
 Wells Fargo
 Deutsche Bank

Quelle: Financial Stability Board (FSB)