Unicredit ist diese Woche mit einem neu formierten Sustainable Finance Advisory Team an den Start gegangen. Darin vereint die Bank ihr Know-how in Sachen Nachhaltigkeit mit ihrer Expertise in Bezug auf Kapitalmarkttransaktionen. So könne der Austausch mit Kunden zu ESG-bezogenen Themen vertieft werden und der Zugang zum europäischen Markt für grüne Finanzierungen erleichtert werden, heit es in einer Presseaussendung.

Das neu geschaffene Team wird von Antonio Keglevich geleitet, dem ehemaligen Head of
Sustainability Bond Origination und nun Global Head of Sustainable Finance Advisory,
geleitet. Er wird weiterhin in München tätig sein und an Goffredo Guizzardi und Christian Reusch, Co-Heads of Global Finance & Advisory, berichten.

Ambitionierte Ziele
Als Teil von Unicredit Corporate & Investment Banking (CIB) soll das Sustainable Finance
Advisory Team Kunden zum Übergang von traditionellen zu grünen Strategien beraten und
Mandate von Unternehmen, Finanzdienstleistern und SSAs (Sovereigns, Supranationals and
Agencies) mit ESG-Bezug entlang der gesamten Wertschöpfungskette begleiten.

Im Jahr 2003 gehörte Unicredit laut eigener Aussage zu den weltweit ersten Anwendern der zehn Prinzipien, die die sogannten Equator Principles bilden – ein Risikomanagement-Rahmenwerk zur Bestimmung, Bewertung und Steuerung von Umwelt- und Sozialrisiken in Projekten. Seitdem hat die Gruppe aktiv zur Entwicklung des Rahmenwerks beigetragen. In Zukunft werden beide Teams zusammenarbeiten, um geeignete Projektkategorien zu definieren.

Richard Burton, Leiter Corporate & Investment Banking der Unicredit, sagt: "In den letzten  Jahren ist nachhaltiges Wachstum und seine Verwirklichung zu einem vorrangigen Anliegen von Investoren, Institutionen und Unternehmen auf der ganzen Welt geworden. Die Banken spielen in diesem Zusammenhang eine immer wichtigere Rolle, und die heutige Ankündigung unterstreicht die kontinuierlichen Bemühungen von UniCredit, innovative Lösungen für unser umfangreiches Kundengeschäft zu entwickeln.“ (aa)