Die amerikanische Großbank JP Morgan hat im Schlussquartal 2019 den Gewinn deutlich um 21 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresintervall auf 8,52 Milliarden Dollar gesteigert. Das Institut markierte damit einen Rekordwert, ebenso wie bei dem Jahresgewinn für das abgelaufene Gesamtjahr. Hier erzielten die Amerikaner den Spitzenwert von 36,4 Milliarden Dollar.

Die Bank habe von der Stabilisierung des weltweiten Wachstums und der guten Stimmung der Verbraucher profitiert, sagte Vorstandschef Jamie Dimon. Im Investmentbanking konnte JP Morgan nach einem schwachen Vorjahresquartal im Schlussquartal starke Zuwächse verbuchen.

Gewinnsprung der Vermögensverwaltung
Auch in der Sparte Asset & Wealth Management lief es gut für die Amerikaner. Im Schlussquartal 2019 steigerte das Haus seine Erträge um acht Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar. Der Gewinn kletterte sogar um 30 Prozent auf 785 Millionen Euro. Das betreute Vermögen kletterte über das Gesamtjahr um 19 Prozent auf 2,4 Billionen Dollar. Der Zuwachs ging neben der Marktentwicklung auch auf Nettomittelaufkommen zurück. So seien 14 Milliarden Dollar in langfristige und 37 Milliarden in geldmarktnahe Produkte geflossen. (ert)