Die V-Bank hat 2020 als bestes Geschäftsjahr ihrer bisherigen Geschichte abgeschlossen. Wie das Unternehmen bekanntgab, konnte es sich nicht nur in allen operativen Kennzahlen, sondern auch bei den unternehmerischen Eckdaten verbessern. Die auf Vermögensverwalter spezialisierte Depotbank erzielte ein Vorsteuerergebnis von 10,5 Millionen Euro und erwirtschaftete damit eine Eigenkapitalrendite nach Steuern von 10,6 Prozent.

Das betreute Kundenvermögen stieg zu Ende 2020 um vier Milliarden auf 25,5 Milliarden Euro, drei Milliarden Euro entfielen auf Nettomittelzuflüssen. Basis dafür waren unter anderem die 23 neuen Vermögensverwalter, die das Institut im vergangenen Jahr als neue Partner gewinnen konnte. Zum Jahresende betrug deren Gesamtzahl 402. 

Mehr Depots, mehr Transaktionen
Bei den Depoteröffnungen schaffte das Münchner Spezialinstitut ein Plus von zwölf Prozent. Ende 2020 führte es insgesamt 30.546 Kundendepots. Auch bei den Transaktionen verzeichnete es eine Steigerung - um ganze 65 Prozent im Vergleich zu 2019. Zum Jahresende wurden für die Kunden des Hauses mehr als 660.000 Wertpapiertransaktionen ausgeführt. Dies seien über 200.000 Transaktionen mehr als im Vorjahr.

"Wir haben 2020 unsere Planziele weit übertroffen und unser Ergebnis fast verdoppelt. Bereits seit Ende 2019 verzeichnen wir einen gestiegenen Kundenzuspruch, der uns nachhaltiges und profitables Wachstum beschert", sagt Lars Hille, Vorstandsvorsitzender der V-Bank. "Die Corona-Pandemie hat dann insbesondere bei den Wertpapiertransaktionen für einen zusätzlichen Schub gesorgt. Parallel dazu ist es uns gelungen, unseren Investitionsplan konsequent fortzuführen und uns mit innovativen Dienstleistungen weiter fit für die Zukunft zu machen." (jb)