Die V-Bank ist nach eigenen Angaben im ersten Halbjahr 2019 erneut stark gewachsen –teilweise über die eigenen Erwartungen hinaus. Das betreute Kundenvermögen stieg in den ersten sechs Monaten um rund 2,3 Milliarden auf 19,2 Milliarden Euro an. Neben der positiven Kursentwicklung an den Börsen stamme dabei mehr als die Hälfte des Wachstums aus neuen Kundengeldern. 

Auch in der Marktdurchdringung kam die Bank, die sich auf Dienstleistungen für Finanzportfolioverwalter spezialisiert hat, weiter voran: 16 neue Vermögensverwalter haben sich ihr angeschlossen, wie sie schreibt. Nach Lizenzrückgaben erhöhte das Münchner Spezialinstitut die Anzahl seiner Kooperationspartner zum Halbjahr um 10 auf 369. Dazu kommen über 40 Family Offices. 

Ziel: AUM von 20 MIlliarden am Jahresende
Entsprechend erhöhte sich die Anzahl der betreuten Endkundendepots um rund 800 auf 25.866. Bei den Transaktionen verzeichnete die V-Bank ein um zehn Prozent höheres Niveau als im Vorjahreszeitraum. Dabei zeigten insbesondere die Vermögensverwalter verstärkte Handelsaktivitäten in den Depots ihrer Mandanten.

"Wenn es nicht wie Ende vergangenen Jahres wieder zu deutlichen Kurskorrekturen an den Kapitalmärkten kommt, können wir unser Ziel von 20 Milliarden Euro betreutes Kundenvermögen zum Jahresende erreichen", ist Vorstandssprecher Jens Hagemann zuversichtlich. Im Moment stünden die Zeichen an der Börse dafür auf grün. (jb)