Die V-Bank hat nach eigenen Angaben ein beschleunigtes operatives Wachstum im ersten Halbjahr 2020 verzeichnet. Damit habe sich die positive Entwicklung aus dem Jahr 2019 in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres nicht nur ungebrochen fortgesetzt. Die Corona-Pandemie habe sogar einen Wachstumsschub ausgelöst, teilt die Bank mit.

In Zahlen ausgedrückt führte das auf Vermögensverwalter spezialisierte Münchner Institut im ersten Halbjahr gut 350.000 Wertpapiertransaktionen aus. Das sind rund 54 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Zudem konnte die V-Bank 14 neue Geschäftspartner gewinnen. Nach Lizenzrückgaben stieg die Zahl der betreuten Vermögensverwalter insgesamt auf 391 (Ende 2019: 379). Die Anzahl der Neukunden wuchs im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2019 um 113 Prozent an. Ende Juni führte die Bank rund 29.000 Endkundendepots (Ende 2019: 27.313). 

Betreutes Kundenvermögen von 22,3 Milliarden Euro
Beim betreuten Kundenvermögen lag die Depotbank zum Halbjahr bei 22,3 Milliarden Euro, ein Plus von 0,7 Milliarden Euro seit Jahresbeginn. Darin sei bereits ein negativer Performance-Effekt von rund 0,9 Milliarden Euro enthalten. Die Nettomittelzuflüsse beliefen sind auf rund 1,6 Milliarden Euro und lagen damit mehr als 35 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. (fp)