Die Frankfurter Veritas Investment ist endgültig Teil von La Française. Die Finanzaufsicht Bafin hat grünes Licht für die Übernahme gegeben. Als neuer Teil der La Française-Gruppe wird die auf systematische, computergesteuerte Anlagestrategien spezialisierte Veritas Investment in "La Française Asset Management" umbenannt. Die Schwestergesellschaft Veritas Institutional, die mit einem Risikomanagement-Ansatz namens "(Risk@Work-Modell") arbeitet, behält ihre ursprüngliche Firmierung. Bisheriger Eigentümer von Veritas war die Beteiligungsgesellschaft Augur Capital.

Die zur französischen Credit-Mutuel-Bankengruppe gehörende Fondsgesellschaft La Française möchte mit dem im vergangenen Herbst angekündigten Schritt ihr internationales Geschäft weiter ausbauen und die Umsetzung ihrer "Strategie 2020" vorantreiben. Deren Kernpunkte bestehen darin, das Wachstum des verwalteten Vermögens auf deutlich über 70 Milliarden Euro und die Ausweitung der internationalen Anlegerbasis auf mehr als 25 Prozent der Assets voranzutreiben. Zudem soll die Präsenz in Deutschland ausgebaut werden, das als Kernmarkt identifiziert wurde.

"Mit dieser Übernahme haben wir einen Wendepunkt erreicht. Nun hat La Française zwei Heimatmärkte, Frankreich und Deutschland, wobei letzterer knapp acht Milliarden Euro des verwalteten Vermögens von über 65 Milliarden repräsentiert", kommentiert Patrick Rivière, Managing Director von La Française, den Abschluss des Deals. Neben den beiden Gesellschaften für private und institutionelle Anleger gehört auch die ebenfalls in Frankfurt ansässige La Française Real Estate Partners International zur Gruppe. (jb)