Udo Link, Marktvorstand der Raiffeisenbank Welling, bringt es auf den Punkt: "Wir müssen realistisch feststellen: Die regulatorischen Anforderungen sind in dieser Größenordnung künftig nicht eigenständig zu stemmen. Welling bleibt durch die Verschmelzung auch in Zukunft genossenschaftlich und gewinnt zusätzliche Leistungsfähigkeit."

So kündigt der Banker den Zusammenschluss seiner kleinen Bank, die eine Bilanzsumme von nur rund 126 Millionen Euro ausweist und ganze zwölf Mitarbeiter beschäftigt, mit der VR Bank Rhein-Ahr-Eifel an. Die in Koblenz ansässige Bank kommt derzeit auf eine Bilanzsumme von rund 7,2 Milliarden Euro und hat 955 Angestellte.

Anerkennung
Für die Mitarbeitenden der Raiffeisenbank Welling wurde ein Bestandsschutz vereinbart. Zudem gelte für den Standort Welling ein Bestandsschutz von fünf Jahren. Der Chef der VR Bank Rhein-Ahr-Eifel, Sascha Monschauer, freut sich auf den Juniorpartner und spart auch nicht mit Lob. "Wir blicken mit großer Hochachtung auf die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen in Welling. Die Eigenständigkeit und das Engagement der Raiffeisenbank Welling haben über viele Jahre hinweg gezeigt, wie leistungsfähig eine regional verwurzelte Genossenschaftsbank sein kann."

Wachstum
Die VR Bank Rhein-Ahr-Eifel ist derzeit auf Expansionskurs. Erst Ende November verkündete das Institut, dass es mit der PSD Bank Koblenz zusammengehen möchte.

Jetzt wird aus der geplanten Zweier- höchstwahrscheinlich eine Dreier-Fusion. Chef im Ring bleibt Monschauers Bank, auch nach dem Zusammenschluss soll das neue Institut unter dem Namen VR Bank Rhein-Ahr-Eifel firmieren. (mh)