Die Anfang des Jahres angekündigte Fusion der Brühler Bank mit der Volksbank Dünnwald-Holweide, die im Kölner Osten beheimatet ist, wurde abgesagt. Das berichtet der Branchendienst "Finanzbusiness.de", dem die Volksbank Dünnwald-Holweide das Aus der Fusionsgespräche bestätigte.

"Wir haben die Fusionsverhandlungen am Freitag, dem 6. März 2026, beendet", zitiert der Branchendienst Marc Smolarek, Vorstand der Volksbank. "Die Ergebnisse der vergangenen Wochen haben gezeigt, dass die mit der Verschmelzung verfolgten Ziele vor allem zeitlich nicht bis zu den Vertreterversammlungen im Juli 2026 erreicht werden können." Zu den näheren Gründen der Absage an den Zusammenschluss sagte Smolarek nichts.

Kleinere Player
Die beiden Banken aus dem Kölner Raum gehören mit Bilanzsummen von 269 Millionen Euro (Brühler Bank) und 219 Millionen Euro (Volksbank) sowie zusammen rund 70 Mitarbeitern zu den kleineren Genossenschaftsinstituten. Ein Zusammenschluss hätte vor dem Hintergrund der gestiegenen regulatorischen und organisatorischen Anforderungen Sinn ergeben. 

Die Brühler Bank hatte sich laut "Finanzbusiness" zudem wohl Hoffnungen gemacht, im Zuge der Fusion das Volumen für Finanzierungen von "mobilen Wirtschaftsgütern" wie Autokrane, Sattelzugmaschinen und Reisebusse, auf die sie spezialisiert ist, erhöhen zu können. (jb)