Am Samstag, den 5. Mai, war es wieder soweit: Nicht weniger als 42.000 Kleinsparer und professionelle Investoren aus aller Welt pilgerten nach Omaha, um der Aktionärsversammlung von Berkshire Hathaway beizuwohnen – die einen, um deren charismatischen Vordenker Warren Buffett angesichts der fantastischen Renditen, die er ihnen Jahr für Jahr beschert, zu huldigen; die anderen, um zu erfahren, welche Anlagemöglichkeiten der versierte Börsen-Dinosaurier zurzeit erspäht, und wo seiner Ansicht nach die größten Gefahren lauern. Schon um vier Uhr früh versammelten sich die ersten Wissbegierigen vor den Toren der Veranstaltungshalle, um die besten Plätze zu ergattern.

Und Buffett, inzwischen stolze 87 Jahre alt, war spritzig wie eh und je: Von der Apple-Aktie, die er jüngst aufstockte, hält der Superinvestor viel, von Bitcoin und anderen Kunstwährungen hingegen wenig. Die prominenteste Cyber-Währung bezeichnete Buffett als "Rattengift hoch zwei", und fügte hinzu:  "Das wird noch ein böses Ende nehmen.". 

Der eine oder andere Hauptversammlungsbesucher nutzte die Gelegenheit aber auch dazu, um Buffett ein paar kritische Fragen zu stellen. Denn nicht alles im Berkshire-Reich ist zum Besten bestellt. Wo es hakt, zeigt unsere Fotostrecke oben. (fp/ps)