Weniger Homeoffice: Warum Deka-Mitarbeiter ins Büro zurückkehren
Bei der Dekabank zieht es viele Beschäftigte wieder stärker ins Büro. Vor allem jüngere Mitarbeiter setzen zunehmend auf Präsenz – trotz unveränderter Homeoffice-Regeln.
Bei der Dekabank, dem Fondshaus der deutschen Sparkassen, kommen die Mitarbeiter offenbar wieder häufiger ins Büro. In ihrem Geschäftsbericht 2025, der am Dienstag (14.4.) veröffentlicht wurde, spricht das Unternehmen von einer "leicht gesunkenen Homeoffice-Quote" im Berichtszeitraum.
Diesen Trend deutete auch Deka-Chef Georg Stocker bei einer Pressekonferenz zu den Jahreszahlen seines Hauses an. "Wir stellen fest, dass viele der Kolleginnen und Kollegen durchaus intensiver wieder ins Büro kommen, vor allem die jüngeren Kolleginnen und Kollegen", sagte Stocker.
Vorteile für Zusammenarbeit und Wissenstransfer
Das "gemeinsame Miteinander ist sehr hilfreich", vor allem bei der Besprechung von Projekten und Prozessen, erklärte Stocker. Letztlich gehe es hier auch um einen "Know-how-Transfer". Stocker betonte, dass die Deka im Zuge der Corona-Pandemie eine Homeoffice-Regelung entwickelt und diese nicht verändert habe. Bei anderen Arbeitgebern waren die Regelungen zwischenzeitlich verschärft worden.
Bei der Dekabank gilt für Beschäftigte eine Orientierung von 40 Prozent Homeoffice und von 60 Prozent Büropräsenz.
Umzug in moderne Büroflächen
Die Dekabank hatte 2024 ihre angestammten Büros im Frankfurter Trianon-Hochhaus verlassen und war mit einem Teil der Mitarbeiter in den neu gebauten Four-Komplex gezogen, der auf einem ehemaligen Gelände der Deutschen Bank in der Innenstadt entstanden ist. Ein Großteil der Büros dort befindet sich auf modernen, offenen Flächen mit Desk-Sharing.
Weitere Büros befinden sich im Stadtteil Niederrad, ebenfalls in einem Neubau. Drei ältere Standorte – Skyper, Prisma und Hamburger Allee – waren in den vergangenen Jahren aufgegeben worden. (mb/Bloomberg)













