Western Union stellt Digitalbanking in Europa ein
Western Union stellt seinen Digitalbanking-Service WU+ in Europa ein. Die im Rahmen des Angebots geführten Konten werden im Zuge der Einstellung geschlossen, klassische Geldtransfers bleiben von dem Schritt jedoch unberührt.
Western Union stellt seinen Digitalbanking-Service WU+ in Europa ein. Wie das Unternehmen auf seiner Website mitteilt, werden sämtliche Konten zwei Monate nach der Benachrichtigung der Kunden geschlossen. Mit dem Ende des Angebots verlieren Nutzer auch den Zugang zur App, zudem werden die zugehörigen Debitkarten deaktiviert. Betroffen ist das 2022 gestartete Angebot der in Wien ansässigen Western Union International Bank GmbH, das Girokonten mit IBAN, Debitkarten, Überweisungen, Daueraufträge sowie Mehrwährungskonten und internationale Geldtransfers umfasste.
Kunden werden aufgefordert, verbleibende Guthaben vor der Kontoschließung auf ein anderes Konto zu übertragen, Zahlungspartner über neue Bankverbindungen zu informieren und Kontoauszüge rechtzeitig zu sichern. Als Grund für die Einstellung nennt Western Union eine regelmäßige Überprüfung seines Produktangebots. Die klassischen Geldtransferdienste des Unternehmens über Website und App bleiben von dem Schritt unberührt. (cf)















