Die WWK Versicherungsgruppe baut den Service für ihren Ausschließlichkeitsvertrieb aus. Neben einem neuen CRM-System ("Customer Relationship Management") können die gebundenen Vermittler ab April auch auf Policen anderer Versicherer zurückgreifen, wie die in München ansässige Gesellschaft mitteilt. Das soll neue Geschäftspotenziale eröffnen.

Dafür wurde die Konzerntochter 2:2 Assekuranzservice in den rechtlichen Status eines Mehrfachagenten überführt, die dann als Produktpartner der anderen Versicherungsgesellschaften agiert. Angeboten werden Policen, welche die WWK selbst nicht führt. Durch die 2:2 Assekuranzservice sollen die WWK-Vertreter darüber hinaus für Kunden auch Fremdverträge betreuen und verwalten können, was ihnen wiederum den Überblick über die Situation der Kunden gibt. 

Neues CRM
Ferner führt die WWK das neue CRM-System "APZ-Agentur" ein. Es solle "die einfache Verwaltung von Interessenten- und Kundendaten, Einblick auf aktuelle und fehlende Vorsorgelösungen oder Risikoabsicherungen sowie eine nahtlose Kontakthistorie ermöglichen“. Das schaffe Chancen für Cross- und Upselling – und dank gesteigerter Effizienz sollen die gebundenen Vertreter der WWK mehr Zeit für Kunden haben.

"Mit den neuen digitalen Lösungen bieten wir unseren Ausschließlichkeitsvermittlern klare Wettbewerbsvorteile", lässt sich Rainer Gebhart, Vorstand Vertrieb der WWK, zitieren. "Darüber hinaus eröffnen Kooperationen mit Partnergesellschaften neue Chancen bei der Angebotsanforderung und Vertragsoptimierung." (fp)