Zwei Genossenschaftsbanken im Rheinland fusionieren
Vor allem kleinere Banken kämpfen mit den Anforderungen des Marktes und der zunehmenden Regulierung. Insbesondere Genossenschaftsbanken suchen deshalb immer öfter ihr Heil in einem Zusammenschluss mit einem benachbarten Institut. Jetzt fusionieren zwei Institute im Umland von Köln.
Die Raiffeisenbank Frechen-Hürth und die VR-Bank Rhein-Erft, die sich beide im Speckgürtel des linksrheinischen Kölns befinden, schließen sich zusammen. Die neu entstandene "Volksbank Rhein-Erft-Köln eG" wird eine Bilanzsumme von rund 2,42 Milliarden Euro besitzen und rund 480 Mitarbeiter beschäftigen. Der juristische Hauptsitz wird Hürth sein, die Hauptstellen werden in Brühl und in Hürth liegen.
Die juristische Fusion, also die Eintragung ins Genossenschaftsregister und der technische Zusammenschluss, sind für September beziehungsweise Oktober 2019 geplant. Fusionsbedingte Kündigungen seien ausgeschlossen, hieß es von dem Institut.
Der zukünftige Vorstand der fusionierten Bank wird aus den Mitgliedern Markus Bärenfänger, Uwe Goldstein, Christoph Kaminski und Andreas W. Ritzenhofen bestehen. (mh)















