Die nächste Fusion im genossenschaftlichen Bankensektor kündigt sich an: In Hessen wollen die Volksbanken in Seligenstadt und Dreieich zusammengehen. Die Vertreterversammlungen der Häuser sollen im November 2018 beziehungsweise im April 2019 über den Zusammenschluss abstimmen. Der Abschluss eines Verschmelzungsvertrages, der die Details der Fusion beinhaltet, ist bereits für September 2018 geplant.

Die kumulierte Bilanzsumme beider Volksbanken, die im Landkreis Offenbach beheimatet sind, beträgt rund 1,8 Milliarden Euro, wobei die Seligenstädter mit einer Bilanzsumme von 175 Millionen Euro die Rolle des Juniorpartners einnehmen. Insgesamt arbeiten dann rund 346 Mitarbeiter für das fusionierte Institut, das weiterhin den Namen Volksbank Dreieich tragen wird. Neben dem Dreieicher Führungsduo Stephan Schader und Jens Prößer soll künftig auch der Seligenstädter Oliver Müller dem Vorstand der neuen Bank angehören.

Die Dreieicher sind fusionserfahren: Erst im Juni ist der Zusammenschluss mit der Volksbank Eppertshausen mit dem Eintrag ins Genossenschaftsregister abgeschlossen wurden. (mh)