Die Fusion der Frankfurter Volksbank mit der Rüsselsheimer Volksbank ist unter Dach und Fach. Die Vertreter des Frankfurter Hauses haben grünes Licht zur mittlerweile 21. Fusion des Kreditinstituts seit Anfang der 1990er Jahre gegeben. Die Verantwortlichen der Rüsselsheimer Volksbank hatten bereits am 7. April 2022 die Verschmelzung einstimmig beschlossen. Damit steigt die Bilanzsumme der Genossenschaftsbank auf mehr als 15 Milliarden Euro, wie diese in einer Pressemitteilung schreibt. Das Frankfurter Geldhaus bleibt die zweitgrößte deutsche Volksbank, die Berliner Volksbank hat eine noch höhere Bilanzsumme. Zudem bekommt die Bank nach der Verschmelzung einen neuen Namen: Frankfurter Volksbank Rhein/Main.

"Das ist ein starkes Signal an unsere Kunden, den Wettbewerb, aber auch in unsere beiden Banken hinein", kommentierte Eva Wunsch-Weber, Vorstandsvorsitzende der Frankfurter Volksbank. "Wir arrondieren damit unser Geschäftsgebiet um einen wichtigen Markt und sind nach der erfolgreichen Fusion mit der VR-Bank Alzenau aus dem vergangenen Jahr nahezu in der gesamten Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main für unsere Kunden da."

Änderungen in Vorstand und Aufsichtsrat
Ferner hat die fusionierte Bank einige Personalien entschieden. In den Vorstand zieht Josef Paul ein, bisheriges Vorstandsmitglied bei der Rüsselsheimer Volksbank. Er wird dort die Integration des Fusionspartners in die Frankfurter Volksbank verantworten. Sein Rüsselsheimer Vorstandskollege Markus Walter wird Generalbevollmächtigter.

Zudem haben die Vertreter der Frankfurter Volksbank Hans-Dieter Hillmoth als Vorsitzenden des Aufsichtsrats für weitere drei Jahre gewählt. Und mit Patricia zu Erbach-Schönberg, Uwe Gotta, Matthias Hahn, Oliver Sixel und Bernd Weidmann wurden fünf Vertreter des bisherigen Aufsichtsrats der Rüsselsheimer Volksbank in das Kontrollgremium gewählt. (jb)