Fast zwei Jahre ist es her, dass die EU-Finanzmarktrichtlinie Mifid II in Kraft trat. Seit Januar 2018 gelten deutlich schärfere Regeln für die Anlageberatung in Banken und anderen KWG-Instituten. Eigentlich hätte der Gesetzgeber entsprechende Vorschriften längst auch für Finanzanlagenvermittler und Honorar-Finanzanlagenberater mit Erlaubnis gemäß Paragraf 34f und 34h Gewerbeordnung einführen müssen, er schob das Projekt aber mehrfach auf die lange Bank. Im nächsten Jahr ist es nun soweit, dann wird die jüngst novellierte Finanzanlagenvermittlungsverordnung (FinVermV) ihre Wirkung entfalten.

Simultan dazu arbeitet die Große Koalition in Berlin bekanntlich an einem weiteren Projekt: Die Aufsicht über Finanzanlagenvermittler soll von den Industrie- und Handelskammern und Gewerbeämtern auf die Bafin übergehen. Sind Sie auf dem aktuellen Stand, was die Regulierungsvorhaben rund um den 34f anbelangt? FONDS professionell ONLINE testet Ihr Wissen – die Redaktion wünscht viel Erfolg!