AfW-Vermittlerbarometer: Zusammenarbeit mit Pools begrenzen
Der AfW Bundesverband Finanzdienstleistung hat ermittelt, wie und wofür Vermittler Maklerpools sowie Verbünde nutzen. Die Ergebnisse des 17. Vermittlerbarometers zeigen auch, dass viele Befragte mit weniger Maklerpools zusammenarbeiten als in der Vergangenheit. Das kann eine gute Idee sein.
Was die Zusammenarbeit mit Maklerpools angeht, so ist weniger mehr. Diese Auffassung scheinen derzeit viele Finanzberater zu vertreten. Zwar gibt es nicht wenige Pool-Vollsortimenter, die sich exklusive Anbindungen ihrer Makler wünschen. Dennoch setzen freie Finanz- und Versicherungsprofis im Durchschnitt auf genau zwei Pools als Partner. Dies ist ein Resultat des 17. Vermittlerbarometers des AfW Bundesverband Finanzdienstleistung, für das im Oktober und November 2024 mehr als 1.100 Teilnehmer online befragt wurden.
Die Kooperation mit Pools und Verbünden auf zwei Unternehmen zu beschränken, ist auch keine schlechte Idee, findet AfW-Vorstand Norman Wirth. "Es zahlt sich aus, sich zu fokussieren", sagt er. "Mit mehr Anbindungen steigt die Gefahr, sich zu verzetteln und wesentlich weniger Synergieeffekte zu erzielen", so Wirth. Dennoch geben knapp 28 Prozent der befragten Vermittler an, dass sie mit drei oder mehr Pools arbeiten. Wie schon im Vorjahr wünschen sich die meisten Befragten (83 %) weder mehr noch weniger Pool- oder Verbundpartner.
Interessante Fragen
Doch wie viel Prozent ihres Geschäfts wickeln Finanz- und Versicherungsvermittler aktuell eigentlich über Maklerpools und Verbünde ab? Welche Kriterien sind ihnen bei der Auswahl wichtig? Und welche Angebote der Partner nutzen sie am stärksten? Um die einzelnen Ergebnisse des AfW-Vermittlerbarometers aus dem Fragenbereich zur Zusammenarbeit mit Maklerpools zu sehen – klicken Sie sich einfach durch unsere Grafikstrecke oben. (am)













