Das Deutsche Aktieninstitut (DAI) hat seine "Rendite-Dreiecke" mit Daten des abgelaufenen Börsenjahrs 2025 neu berechnet. Die Grafiken veranschaulichen die historischen Renditen am Aktienmarkt. Sie sind in verschiedenen Varianten erhältlich: Die "Rendite-Dreiecke" zum Dax werden sowohl für die Einmalanlage als auch für die monatliche Geldanlage wie einen Sparplan berechnet. Für den MSCI World gibt es die entsprechende Tabelle mit ihren farblich hervorgehobenen Kästchen nur für Sparpläne, für den Euro Stoxx 50 nur für die Einmalanlage.

"Entscheidend für den Anlageerfolg ist nicht der Einstiegszeitpunkt, sondern Zeit im Markt, breite Streuung und die regelmäßige Anlage", betont Henriette Peucker, geschäftsführende Vorständin des DAI. "Kurzfristige Schwankungen treten bei langfristiger Anlage in den Hintergrund. Bei Beachtung dieser Grundregeln können gute Erträge erzielt werden."

Stattlicher Vermögenszuwachs
Wer beispielsweise mit einem Sparplan auf Aktienfonds oder ETFs in den vergangenen 20 Jahren 50 Euro im Monat in den Dax investiert hat, erzielte eine durchschnittliche Rendite von 9,0 Prozent pro Jahr, rechnet das DAI vor. Aus eingezahlten 12.000 Euro wurden nach zwei Jahrzehnten rund 32.000 Euro.

Bei einer Anlagedauer von 40 Jahren bis Ende 2025 betrug die annualisierte Rendite zwar "nur" 8,0 Prozent, die zusätzliche Zeit ließ den Zinseszinseffekt aber zur vollen Entfaltung kommen: 24.000 Euro Einzahlung wuchsen zu einer Endsumme von gut 160.000 Euro heran. Das zeigt, dass sich selbst mit einem 50-Euro-Sparplan ein kleines Vermögen aufbauen lässt. (fp)


Die "Rendite-Dreiecke" des Deutschen Aktieninstituts stehen hier zum Download zur Verfügung (externer Link).