Das Vertrauen in die gesetzliche Rente ist nur noch äußerst gering. 83 Prozent der Menschen in Deutschland halten die gesetzliche Rente nicht mehr für zukunftssicher. Das ist ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu 2019, als bei einer vergleichbaren Befragung nur jeder Zweite (54 Prozent) diese Sorge teilte. Das ist ein Ergebnis des "Altersvorsorge-Reports 2025" von Deutscher Bank und DWS.

Reduktion auf Grundsicherung
Die meisten gehen demnach davon aus, dass die staatliche Rente künftig nur noch eine Grundsicherung bieten kann. Gleichzeitig zeigen sich die Bürger offen für Reformen und sind bereit, stärker privat vorzusorgen. Allerdings klafft zwischen der Einsicht und dem tatsächlichen Handeln eine große Lücke: Viele scheitern daran, ihre Vorsorgepläne in die Tat umzusetzen. 

Claudio de Sanctis, Leiter Privatkunden der Deutschen Bank, sagt: "Den Menschen wird immer klarer, dass sie ihren gewohnten Lebensstandard im Alter nur durch zusätzliche private Vorsorge sichern können. Dennoch fällt es ihnen schwer, dieses komplexe Thema frühzeitig und wirksam anzugehen." (jh)