Die Marktturbulenzen durch den Ukraine-Krieg und die gestiegene Inflationsrate haben die deutsche Fondsbranche im dritten Quartal endgültig eingeholt. Die in Deutschland aktiven Asset Manager verzeichneten in den Monaten Juli bis September Abflüsse aus Fonds und Mandaten von netto 10,1 Milliarden Euro. Vor allem aus offenen Publikumsfonds entnahmen Anleger fast 17 Milliarden Euro, wie die jüngste Absatzstatistik des deutschen Fondsverbandes BVI zeigt. 

Seit Jahresbeginn registrierten die Fondsgesellschaften netto aber immer noch Zuflüsse in Höhe von 41,2 Milliarden Euro – dank offener Spezialfonds. Neue Anlagen in diese summieren sich auf 54,2 Milliarden Euro. Davon stammen 34,2 Milliarden Euro von Versicherern und Altersvorsorgeeinrichtungen. (jb)

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