"Für Banken ist es heute wichtiger denn je, Kunden eine Alternative zur klassischen Anlageberatung bieten zu können", weiß Gabriel von Canal, Vertriebsleiter der Augsburger Aktienbank (AAB) nicht nur aus den Erfahrungen seiner eigenen Bank. Gerade in Zeiten von Nullzins und zunehmenden regulatorischen Auflagen in der Wertpapierberatung biete deshalb eine Vermögensverwaltung etliche Vorteile in der Umsetzung und im täglichen Kundendialog, ist der Generalbevollmächtigte der AAB überzeugt und nennt in diesem Zusammenhang als wesentliche Stichworte: eine deutliche Reduzierung der Komplexität gegenüber der klassischen Anlageberatung, die schnelle Reaktionsmöglichkeit über alle Portfolios hinweg, eine jederzeitige Transparenz für den Kunden, den Zugang zu kostengünstigen institutionellen Fondstranchen und ETFs sowie nicht zuletzt eine Festigung der Kundenbindung durch exklusive Konzepte.

Die Möglichkeit dazu will das Augsburger Institut künftig auch Drittinstituten inklusive Sparkassen und Genossenschaftsbanken bieten, durch die einfache Implementierung und Abwicklung von Vermögensverwaltungslösungen. Dabei übernimmt die Augsburger Aktienbank die komplette Abwicklung der Vermögensverwaltungsstrategien sowie die wesentlichen Mifid-II-Verpflichtungen für die Drittinstitute, unter anderem ein hochwertiges Reporting im Look-and-Feel der beauftragenden Bank, Sparkasse oder Genossenschaftsbank. Das Portfoliomanagement kann dabei durch das Drittinstitut selbst oder über Dritte, wie beispielsweise Vermögensverwalter oder Family Offices, durchgeführt werden, heißt es in einer Mitteilung.

Unterstützung vom Experten bei der Geschäftsanbahnung
In Bezug auf Ansprache und Anbahnung von potenziellen Bankpartnern haben sich die Augsburger dabei externe Hilfe gesichert. Dafür gewinnen konnte die AAB Markus Köppl, Gründer von Anleger24.de, einer Marke der MK Anleger Gesellschaft, die sich eigentlich auf die Selektion von Beratern spezialisiert hat. In diesem Rahmen betreut Köppl seit 2002 Finanzdienstleister wie Banken, unabhängige Vermögensverwalter, Family Offices und Finanzvertriebe, aber auch Robo-Advisors. Entsprechend verfügt er über ein weitreichendes Netzwerk im Finanzsektor.

"Markus Köppl ist ein ausgezeichneter Kenner des B2B-Geschäfts und kann über viele Jahre Erfahrung bei der Implementierung von Vermögensverwaltungsstrategien für Banken und Sparkassen zurückgreifen", freut sich von Canal über die künftige Zusammenarbeit. (hh)