Die Avana Invest GmbH hat von der Finanzaufsicht Bafin die Zulassung als Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) für UCITS-Fonds und Alternative Investment Funds, kurz AIFs, erhalten. Mit dieser Erlaubnis kann der Münchner Vermögensverwalter UCITS-Fonds sowie Publikums- und Spezial-AIFs auflegen. Rechtsgrundlage dafür ist das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB), das in Deutschland mit der Umsetzung der AIFM-Richtlinie im Juli 2013 in Kraft getreten ist.
 
Die 2009 von Götz Kirchhoff und Thomas Uhlmann gegründete Unternehmensgruppe bietet eine Reihe von Dachfonds an, die über ETFs und ETCs in unterschiedliche Anlageklassen investieren. Seit Zulassung der KVG bietet Avana Invest als Dienstleistung für Dritte die Verwaltung von geschlossenen Immobilienfonds – einschließlich Wald, Forst- und Agrarland – an, heißt es in einer aktuellen Unternehmensmitteilung.
 
Avana Invest fungiert auch als externe KVG 
Das KAGB schreibt den Initiatoren vor, dass ihre alternativen Investmentfonds, zu denen auch die geschlossenen Fonds für Privatanleger gehören, von einer KVG gemanagt werden müssen. Außerdem muss die KVG eine externe Verwahrstelle mit der Verwahrung der Vermögensgegenstände und bestimmten Kontrollfunktionen beauftragen. Der Initiator kann den Fonds über eine eigene oder über eine externe Service-KVG auflegen. Darauf setzt Avana Invest: "Als unternehmerisch geprägter und mittelständischer Asset Manager gehen wir flexibel und individuell auf die Bedürfnisse unserer Kunden ein", erklärte Geschäftsführer Thomas Uhlmann. (dw)